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Das "HRV-Projekt": 
Herzratenvariabilität als Indikator für „Globalfitness“


Die auf dieser Internetpräsentation vorgestellten Zusammenhänge und Ideen haben zur Gründung des HRV-Projekts geführt. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass die Herzratenvariabilität (HRV) ein besonders gut operationalisierbarer Indikator für Globalfitness zu sein scheint. Sie lädt ein, „Gesundheit“ als „Ausdruck optimalen Zusammenwirkens“ („optimaler Passungsfähigkeit“) zwischen einem Organismus und seinen Umwelten zu verstehen. Dabei kann HRV als ein Maß für mehr oder weniger gute Interaktionsfähigkeit („Anpassungsfähigkeit“, „Puffervermögen“) betrachtet werden.

Wo solche Zustände nicht erreicht werden, entstehen auf bio-psycho-sozialer Ebene "Stress" (biologisch messbar z.B. in Form erhöhter Kortisol- und Adrenalinwerte sowie reduzierter HRV-Werte) und „Symptome“. Anders ausgedrückt: „Symptome“ lassen sich als Ausdruck misslungener Interaktion (egal auf welcher Ebene) deuten. Dagegen äußern sich optimale Interaktionen darin, dass der Betreffende sie als „Flow“ erlebt. Im „Flow“ scheint man gleichsam in der Situation (Welt) aufzugehen, „geht alles wie von selbst“, entstehen Gefühle von Glück, Zufriedenheit und „Funktionslust“. Man erlebt sich im Gleichklang („Resonanz“) mit sich selbst (den inneren Anteilen) und der Umwelt.

Folgende Hypothesen werden im HRV-Projekt untersucht:

  1. Das günstigenfalls in „Flow“ gipfelnde „Prinzip optimaler Anpassung“ lässt sich mit Hilfe von HRV-Messungen quantitativ erfassen und beschreiben.
  2. HRV-Messungen liefern eine biologische und messbare Bezugsgröße für „Stresstoleranz“ bzw. bio-psycho-soziale Funktionstüchtigkeit.

Auf ihrer Grundlage lassen sich Methoden („Biofeedback“) entwickeln, die die menschliche „Anpassungsfähigkeit“ optimieren und gezielt Vertrauen in „autonomes Funktionieren“ aufbauen. 


 

 

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